Solar-Verkehrswege-Element

Sinnvolle Doppelnutzung von Verkehrswegen


Versiegelte Verkehrsflächen wie Autobahnen und Schnellstraßen bieten meist unverschatteten Raum, der für die Stromproduktion geeignet ist. Bisherige Versuche, Solarplatten auf den Fahrbahnen zu verlegen, blieben erfolglos, da die Nachteile solcher Systeme zu gravierend waren. Doch warum installieren wir nicht über der Fahrbahn Systeme auf sichere und kostengünstige Art?

Mit dem Solar-Verkehrswege-Element können Schnellstraßen und Autobahnen sinnvoll für die solare Energiegewinnung erschlossen werden. Die universelle Halterung ermöglicht die Aufnahme aller Photovoltaikmodule und bietet neben einer effizienten Energieversorgung auch eine Reduzierung der Geräuschemissionen sowie einen Hitzeschutz im Sommer. 


Bewährte Skelettbauweise

Grundlage für das Solar-Verkehrswege-Element ist eine Stahl- oder Betonkonstruktion, die mit speziellen, neigbaren Aufnahmen für PV-Module ausgestattet ist. Auf diese Weise können die Module dem Sonnenverlauf folgen und haben einen höheren Energieertrag als einfach aufgeständerte Module.

  • Zügiger Aufbau
  • Skelettbauweise aus Baustahl oder Beton
  • Neigung der Module möglich
  • Erhöhter Brandschutz durch Blitzentrauchung

Blitzentrauchung, Notfallöffnung und Schneeschutz

Im Brandfall werden die PV-Module unmittelbar geneigt, sodass sich der Brand nicht großflächig in der Unterführung ausbreiten kann. Parallel dazu trägt eine Öffnung der Seitenelemente zur sicheren Flucht in den Außenbereich bei.

Auch im Winter führt die neigbare Anordnung der PV-Module zu einer hohen Effizienz der Stromproduktion. Fällt Schnee auf die Konstruktion, rutscht dieser von den geneigten PV-Modulen ab. Diese können somit wieder Energie erzeugen.


Technische Informationen


Parameter STR
Farbe & Leistung abhängig vom eingesetzten PV-Paneel
Material Konstruktion Baustahl, Beton
Abmessungen

variabel, abhängig von Breite & Anzahl der Fahrspuren

Gewicht abhängig von Breite & Anzahl der Fahrspuren
Varianten

variable Breiten, bis zu vier Fahrspuren pro Richtung